Da das Wetter wenig zum Campen einlädt, gönnen wir uns den Luxus und beziehen einfache Cabanas in einem Ferienclub. Außerhalb der Saison ist hier nichts los. Am Abend genießen wir frisch gefangenen und ausgezeichnet zubereiteten Flusshecht und entdecken einen historisch anmutenden Kickertisch. Bis spät in die Nacht hinein liefern wir uns hart umkämpfte internationale Matches – ein unverhoffter Höhepunkt. Endlich bessert sich das Wetter. Bei Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen erreichen wir am nächsten Tag nach 276 Kilometern die argentinische Seite der Iguazu Wasserfälle. Ein wunderschöner Anblick. Bis zu 82 Meter stürzt das kühle Nass hier in die Tiefe. Seit Mitte der 1980er Jahre gehört dieses Schauspiel zum UNESCO Welterbe. Bei einbrechender Dunkelheit überqueren wir die Grenze zu Brasilien und kehren im Hotel San Martin ein.

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