Am späten Nachmittag kommen wir nach 384 Kilometern bei der Extancia Yapeyu an. Die einfachen aber gemütlichen Zimmer lassen sich nicht heizen und so versammeln wir uns nach und nach um den Kamin im Salon des Haupthauses. Draußen schüttet es wie aus Kübeln, aber bei einem Glas Wein vor dem Kamin kann uns das nicht stören. Zum Abend genießen wir einen sehr leckeren und traditionell zubereiteten Hühncheneintopf. In der Nacht zum fünften Tag zieht ein Unwetter über uns hinweg. Der erhoffte Temperaturanstieg bleibt vorerst leider aus – es bleibt einstellig. Wir genießen ein hervorragendes Frühstück mit selbst gebackenem Brot und selbstgemachter Orangenmarmelade und schon kurze Zeit später sitzen wir wieder hinterm Steuer. Einige Stunden später wird die Landschaft hügeliger und der Bewuchs tropischer, die Temperatur steigt noch immer nicht.

Offroad über schlammige Nebenstrecken durch eine Vegetation, die man beinahe schon als Urwald bezeichnen kann, erreichen wir nach 338 Kilometern San Ignatio. In der Kleinstadt steht die besterhaltende Ruine eines Jesuitenklosters in Südamerika.           Bei schneidend kaltem Wind erkunden wir die Anlage.

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