8. August - 796 Kilometer, Manaus, Brasilien

 

Wir kommen weiter als geplant, weil wir zu langsam waren...

Eigentlich wollten wir in einem Gebiet mit Wasserfällen campen. Auf der Teerstraße müssten sich die knapp 600 Kilometer bis dorthin gut bis zum Sonnenuntergang zurücklegen lassen. So unsere optimistische Vermutung.

Leider kommen wir nicht richtig voran. Tiefe Schlaglöcher mit fiesen Kanten lassen die Fahrt zum Riesenslalom werden. Immer wieder rumpeln wir in tiefe Krater. Wo es möglich ist, fahren wir neben der Straße. Eine Qual für Fahrwerk, Reifen und Beifahrer. Erst am frühen Nachmittag überqueren wir den Äquator. Die Straße wird erst besser, als sie durch ein Gebiet der indigenen Bevölkerung führt. Hier dürfen wir nicht anhalten. Das ist Gesetz. Um kurz vor 18:00 Uhr sind wir noch immer 90 Kilometer von unserem Campplatz entfernt. 

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