09.02.2012, 413km, Povenir – Torres de Paine 413km, Teil 2

 

Als wir im Torres Nationalpark ankommen, wird dort grade die „Herr der Ringe“ Stimmung ausgepackt. Ein Sturm treibt Wolken und Staubfontänen vor sich her. Die aufgewühlte Gischt der Seen spritzt bis auf die Schotterpisten. Selbst während der Fahrt werden Steinchen und Schotter an die Heckscheibe der Fahrzeuge geblasen. Die Luft ist ungewöhnlich warm. Offensichtlich kündigt sich ein Wetterwechsel an. Zum Glück liegt der Zeltplatz etwas windgeschützt. Wir sichern unsere Zelte mit allen verfügbaren Heringen. Im Schutz der Bäume vertäuen wir das Gemeinschaftszelt als Dach und kochen gemeinsam das Abendessen (Nudeln mit Hühnchen). Als wir in den Zelten liegen, kommt zum Wind auch noch Dauerregen dazu.

 

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