Als wir in Richtung des Küstenstädtchens Canaeia abbiegen, ist es schon längst stockdunkel. Wir fahren auf einer schmalen und immer weiter zuwachsenden „Straße“ mit abenteuerlichen Holzbrücken durch den Küstenurwald. Wären da nicht die recht neuen Straßenschilder, hätten wir längst umgedreht. Canaeia liegt auf einer Halbinsel. Als wir am Anleger ankommen, liegt die Fähre auf der anderen Seite. Fährt die überhaupt noch zu dieser Zeit? Und passen alle Autos wirklich darauf? Wir richten uns auf einen längeren Aufenthalt ein und improvisieren ein Abendessen auf der Ladefläche der Pick-Ups. Als die Fähre dann ankommt, passen alle Amaroks drauf. Allerdings nur gerade so. Ein abenteuerlicher Abschluss eines langen Fahrtags. Wir freuen uns auf das Hotel.
Am nächsten Morgen werden einige Teilnehmer von zwei Delfinen begrüßt, die in der Lagune vor dem Hotel schwimmen. Es ist ein wunderschöner Morgen in den Tropen. Das lässt die Kälte der vergangenen Tage vergessen.



