7. August - 259 Kilometer, Boa Vista, Brasilien
Heute ist es trocken. Das macht die 120 Kilometer durch die Savanne zu einer willkommenen Abwechslung nach dem dichten Dschungel. Nach gut drei Stunden erreichen wir die Grenze zu Brasilien. Die Ausreise aus Guyana ist in zehn Minuten erledigt. Ein Knoten auf der Grenzbrücke wechselt von Links- auf Rechtsverkehr. Leider dauert die Einreise nach Brasilien überraschend lange. Die Zollbeamten sind zwar freundlich, aber auch sehr gründlich und die Einreisepolizisten in der Mittagspause. Unser privates Gepäck müssen wir entladen, damit es durch ein Röntgengerät geschoben werden kann. Jedes Auto wird einzeln vorgefahren und inspiziert. Nach drei Stunden dürfen wir auf geteerten Straßen nach Boa Vista weiter fahren. Sowohl die Stadt als auch unser Hotel haben offensichtlich schon bessere Tage erlebt. Ein Engländer würde sagen: „Nothing to write home about“. So halten wir es auch. Am Abend essen wir leckeren Fisch in einem Freiluftrestaurant am Fluss und begießen unsere Ankunft in Brasilien mit dem Nationalgetränk.



