16. August - 509 Kilometer, Pisac, Peru
Die noch vor wenigen Jahren abenteuerliche Strecke hinauf in die Anden ist mittlerweile durchgängig geteert – leider. Der landschaftlichen Schönheit dieser Tagesetappe tut dies jedoch keinen Abbruch. Entlang ausgedehnter Goldclaims schlängelt sie sich gesäumt von Flüssen durch das Andenvorland. Nach einer letzten Mittagspause in tropischen Gefilden steigt die Straße kontinuierlich an. Schnell sind die 2.000er und 3.000er Marke geknackt. Der Wald bleibt zurück, die Temperaturen fallen seit mehr als zwei Monaten wieder in den einstelligen Bereich. Durch kahle Gebirgslandschaft klettern wir auf über 4.000m bis wir bei 4.725m über eine „Abra“ – eine Öffnung in der Gebirgskette – den Andenhauptkamm überqueren. Beim obligatorischen Gipfelfoto verschlägt es uns nach den Wochen unten im Amazonas den Atem.



