27. Juli
Wieder brechen wir früh auf, denn die Fähre nach Guyana soll schon um 10:00 Uhr ablegen. Wir erreichen den Fähranleger um 8:32 Uhr und erfahren dort, dass sich die Abfahrtzeiten geändert haben. Wir waren zwei Minuten zu spät. Als heißt es bis 13:00 Uhr zu warten. Erst dann kommt die nächste Fähre. Um 13:30 Uhr kommen wir in Guyana an. Die Einreise dauert eine weitere Stunde, dann geht die Fahrt weiter. Wir sind überrascht, wie unterschiedlich jedes der drei kleinen Länder ist. Guyana ist an der Küste dicht besiedelt, von den grünen Urwaldregionen, die wir in den letzten beiden Ländern gesehen haben, ist nichts zu erkennen. Wir kommen gut voran, bis eine Brücke gesperrt ist und wir wieder warten müssen. Nach 40 Minuten geht es schließlich weiter. Am Abend kommen wir völlig erschöpft aber glücklich in unserem Hotel in Georgetown an. Als wir dort zu Abend essen wollen, müssen wir zwei Stunden auf unser Essen warten. Guyana gibt uns eine Lektion in Sachen Entschleunigung. Wir nehmen es mit Humor.



